What do we want? Climate Justice!

“Ein Streik, der keinen wirtschaftlichen Druck ausübt, ist kein Streik, sondern kollektives Betteln.” Jürgen Peters.

Die Gletscherschmelze im Himalaya lässt die grossen Flüsse Asiens austrocknen, die Lebensadern eines gigantischen Kontinents. Korallenriffe werden zur Unterwasserödnis, die Meerestemperatur steigt, extreme Wetterphänomene zerstören ganze Landstriche, Tier- und Pflanzenarten sterben in Rekordschnelle aus. Die Katastrophe geschieht in einer Geschwindigkeit, in der kein Ökosystem das gewaltsam herbeigeführte Ungleichgewicht wieder austarieren könnte. Artikel ansehen

Das Plastikproblem

Dass Plastik schädlich für den Planeten ist, leugnet kaum noch jemand. Für die Herstellung wird Erdöl gebraucht, was massgeblich zur Erderwärmung beiträgt. In PET-Flaschen sind Weichmacher, welche wie Hormone auf den menschlichen Körper wirken. Im Meer schwimmen riesige Mengen an Plastik herum. Fast jeder und jede hat schon ein Bild gesehen von einer wegen eines Plastikrings deformierten Schildkröte. Erst kürzlich wurden im Magen eines Wals knapp 6 Kilogramm Plastik gefunden. Auch ganze Abfallinseln sind keine Neuheit mehr. Artikel ansehen

Ein Avocado-Verzicht reicht halt nicht!

Wir JUSOs setzen uns für eine sozialere, gerechtere Welt ein. Unser Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen aller Menschen. Unsere Kämpfe für bessere Arbeitsbedingungen, eine offene Migrationspolitik und gegen stetigen Leistungsabbau müssen aber auch zwingend mit dem Streben nach Nachhaltigkeit verknüpft werden. Denn auch die Umwelt ist im kapitalistischen System, einem System, das komplett auf Wachstum ausgerichtet ist, Ausbeutung ausgesetzt. Der Ressourcenverbrauch steigt stetig und Umweltstandards werden aufgeweicht zugunsten der Profitmaximierung. Artikel ansehen

Für eine ökosozialistische Wende

Der Klimawandel stellt die Menschheit vor gewaltige Herausforderungen. Doch die bürgerlichen Parteien sind dieser Herausforderung nicht gewachsen: Ihre Massnahmen sind entweder wirkungslos oder so feindlich gegenüber Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen, dass sie die breite politische Unterstützung für Klimapolitik untergraben. Dies müssen wir um jeden Preis verhindern, indem wir ein ökosozialistisches Programm für die Mehrheit der Menschen zur Debatte stellen. Es soll unter anderem Arbeitszeitverkürzungen, Investitionen in Kinderkrippen und Schulen sowie in den öffentlichen Verkehr beinhalten. Artikel ansehen

Klimaziele im Baselbiet

Die UN-Klimakonferenz hat 2015 in Paris das Zwei-Grad-Ziel beschlossen. Dieses Ziel wurde in
Katowice letztes Jahr weiter verfestigt. Es hat schon einige herbe Dämpfer erfahren müssen,
darunter etwa der Rückzug der Vereinigten Staaten. Aber auch in der Schweiz wurde das neue
CO2-Gesetz durch die rechtskonservative Mehrheit im Nationalrat verwässert. Dabei braucht es
dringend ein griffiges CO2-Gesetz. Artikel ansehen

Feudale Zeiten

Im Jahr 2017 hat sich das reichste Prozent 82% des weltweiten Vermögenswachstums angeeignet. Wirkliche Neuigkeiten sind das nicht. Was aber immer aufs Neue erstaunt, ist die fehlende Empörung, die mit solchen Zahlen einhergeht. Artikel ansehen

Klimanotstand JETZT!

Die Klimakatastrophe ist nicht von der Hand zu weisen. Hitzesommer, Dürreperiode, Gletscherschmelze und aussterbende Pflanzen und Tierarten sind allgegenwärtig. Um die Klimakatastrophe aufzuhalten, müssen sofort Massnahmen ergriffen werden.

Die JUSO Baselland fordert deshalb das Parlament und die Regierung auf, den Klimanotstand auszurufen! Artikel ansehen

Neue Gesichter im Vorstand der JUSO BL

An der gestrigen Mitgliederversammlung sind Felix Eichenlaub und Maurice Koller nach zwei Jahren intensiver Arbeit aus dem Vorstand der JUSO BL zurückgetreten. Neu im Vorstand sind durch einstimmige Wahl: Xaver Bolliger (17, Gelterkinden) und Anna Verena Baumgartner (20, Füllinsdorf). Artikel ansehen

„Fame-inismus“ oder wieso ein T-Shirt nicht reicht

2018 war ein bewegtes Jahr für den Feminismus. Auch nach 2017, dem Jahr, welches durch die zahlreichen hitzigen Debatten rund um #metoo gut „Jahr des Feminismus“ genannt werden kann, hat die Debatte rund um die Gleichstellung der Geschlechter Spuren hinterlassen. Kurz gesagt: Schon lange war es nicht mehr so cool, Feminist*in zu sein. H&M und andere Modeläden, ja sogar namhafte Luxusmarken schreiben feministische Slogans auf ihre Produkte und bekannte Persönlichkeiten „outen“ sich als Feminist*innen. Kurz gesagt, feministisch zu sein ist salonfähig geworden – der Feminismus ist zum Fame-inismus geworden. Während diese Entwicklung auf jeden Fall lobenswert ist und es mich freut, dass der Begriff wieder mutiger und öfter verwendet wird, bleibt die Frage offen, ob dies ausreicht, um wirklich Veränderungen anzustossen. Artikel ansehen