Die Grundlage für Nachhaltigkeit

Wer Boden besitzt, hat Macht. Wir alle müssen Boden konsumieren. Ob wir darauf stehen, uns darauf ausruhen, arbeiten oder darauf wohnen, niemand lebt unabhängig von Boden. Was Boden ein so besonderes Gut macht, ist jedoch nicht nur dieser Zwangskonsum, sondern auch die Tatsache, dass er endlich und unvermehrbar ist. Artikel ansehen

Auswirkung der „Nutztierhaltung“ auf die Umwelt.

Die sogenannte Nutztierhaltung ist eine der Hauptfaktoren des Klimawandels: Gemäss der UNO-Welternährungsorganisation FAO verursacht die „Nutztierhaltung“ 14.5% der Treibhausgas (THG) Emissionen. Sie ist damit ebenso klimaschädlich wie der Verkehr mit 15%. Auf Obst und Gemüse hingegen entfallen lediglich 1.9% der THG-Emissionen, auf Getreideprodukte sogar nur 1.4%. Die ETH kommt denn auch zum Schluss, dass die landwirtschaftlichen THG-Emissionen der Schweiz in erster Linie durch die Reduktion der Tierbestände gesenkt werden können. Artikel ansehen

Ökosozialismus oder Klimakatastrophe

Der ökologische Fussabdruck pro Kopf übersteigt in den reichen Ländern des Nordens das nachhaltige Mass um ein Mehrfaches, wäh-

rend dieser Wert in den ärmeren Länder des Südens oft weit unterhalb dieser Schwelle liegt. So hat die Schweiz als eines der reichsten Länder einen Ökologischen Fussabdruck von fast drei Erden. Würden alle so leben, wie wir in der Schweiz, bräuchten wir 2.8 Erden um genügend Ressourcen zu haben um langfristig zu überleben. Artikel ansehen

Von Liestal bis nach Rojava – Klimakampf heisst Antifa

Seit Jahrzehnten warnen Forscher*innen vor den Folgen der Erderwärmung und schon seit der Kolonialisierung und der industriellen Ausbeutung von Lebensräumen wehren sich betroffene Bevölkerungsgruppen gegen diesen Imperialismus. Spätestens mit der Klimajugend ist die wachsende Klimakrise weltweit zu einem viel diskutierten Thema geworden. Artikel ansehen

Klimakrise und Rassismus

Der Kapitalismus basiert auf der Ausbeutung von Natur und Menschen. Besonders betroffen ist die Bevölkerung und die Lebensgrundlage in den Ländern des Globalen Südens. Der Aufstieg der Industrienationen und die Vorherrschaft des Globalen Nordens findet dabei ihren Ursprung in der Kolonialisierung. Gerechtfertigt wurde die Gewaltherrschaft in den Kolonien durch die rassistische Idee einer erblich bedingten Überlegenheit der “weißen Rasse”. Dieses Gedankengut ist immer noch in unserer Gesellschaft und in den Köpfen verankert und der Globale Norden profitiert auch heute noch ungleich mehr von der Globalisierung als der globale Süden. Artikel ansehen

Die Zukunft ist unbewaffnet

Der Klimawandel kann nur gestoppt werden, wenn der ökosoziale Umbau weltweit realisiert wird. Internationale Zusammenarbeit ist dazu eine Grundvoraussetzung. Die jahrzehntelange Ausbeutung der Natur durch das Kapital lässt Ressourcen knapp werden und löst zudem noch Umweltkatastrophen aus. Artikel ansehen

Die Klimakrise als Fluchtgrund und was wir tun können

Auch wenn die oft zitierte Zahl von 200 Millionen Klimaflüchtenden heute wissenschaftlich überholt und die Methoden der entsprechenden Studien fragwürdig sind, ist sich die wissenschaftliche Community sicher, dass die Klimakrise uns in den kommenden Jahrzehnten vor humanitäre Herausforderungen stellen wird. Der Klimawandel und die daraus resultierenden Dürren, Extremwetterereignisse und steigenden Meeresspiegel werden die Lebensgrundlage von Millionen Menschen zerstören. Artikel ansehen

Die Lösungen gegen den Klimawandel müssen feministisch sein!

Unter dem Klimawandel sind Frauen stärker betroffen als Männer, besonders Frauen in den ländlichen Regionen des Globalen Südens. Dies sieht man beispielsweise an einer von einem Tsunami verursachten Flut in Südostasien: mehr Frauen als Männer sind gestorben. Weniger Frauen konnten schwimmen, sie waren zuhause, wurden zu spät gewarnt und bei der Flucht waren sie verantwortlich für die Kinder und die älteren Familienmitglieder. Artikel ansehen

Feminismus ist anti-faschistisch

Wir sassen im Geschichtsunterricht in der Sekundarschule und uns wurden auf dem surrenden Hellraumprojektor die Bilder gezeigt von Militäraufmärschen, von Menschenmassen mit Hitlergruss und von den Geschwistern Scholl. Nach diesen Lektionen gab es immer reges Getuschel im Gang. “Was hättest du damals gemacht?” Eine Frage unter 13-jährigen, die wir mit der naiven Gewissheit stellten, sie nie nie nie in unserem Leben wirklich beantworten zu müssen. Artikel ansehen