Kommunale Wahlen

Am 3. März 2024 wählen wir die kommunale Ebene neu: Das sind alle Einwohner*innenräte, Gemeindekommissionen und Gemeinderäte. Dabei kann man auch die JUSO wählen: Mit 18 Kandidat*innen treten wir an für ein rotes Baselbiet mit klimafreundlichen, solidarischen, feministischen und offenen Gemeinden. Hier findest du unsere Kandidat*innen und ganz unten unsere Wahlkampfforderungen.

Wahlkampfevents

Kandidat*innen Liestal

Kandidat*innen Pratteln

Kandidat*innen Reinach

Kandidat*innen Bottmingen

Kandidat*innen Frenkendorf

Kandidat*innen Münchenstein

Kandidat*innen Muttenz

Kandidat*innen Therwil

Unsere Forderungen: Für ein rotes Baselbiet!

Für ein solidarisches Baselbiet!

  • Boden demokratisieren: Für bezahlbare Mieten!
    • Grundsätzlich soll nicht noch mehr Boden verkauft werden. So viel Land wie möglich soll von den Gemeinden zurückgekauft werden.
    • Für neue Bauprojekte soll Boden im Baurecht abgegeben werden: Demokratische Kontrolle bleibt, die Gemeinde profitiert von den Baurechtszinsen!
    • Wir fordern ein Vorkaufsrecht für die Gemeinde, um Wohn- und Begegnungsraum für alle in der Gemeinde sicherzustellen.
  • Gegen Profite der Immo-Konzerne!
    • Boden soll im Baurecht an Genossenschaften abgegeben werden. Mit gemeindeeigenem Land darf kein Profit gemacht werden.
    • Auf privaten Grundstücken muss mindestens 1/3 des Wohnraums unter der Medianmiete liegen.
  • Mehrwert gerecht verteilen!
    • Wenn Land durch Auf- oder Umzonung an Wert gewinnt, soll eine Abgabe von mindestens 50% zur Gemeinde fliessen.
    • Die Erträge aus dieser Abgabe sollen für neue, öffentliche Infrastruktur verwendet werden.

Für ein klimafreundliches Baselbiet!

  • Klimafreundlich vernetzt!
    • Der ÖV muss weiter ausgebaut werden! Vor allem muss das Nachtnetz in Land und Agglo enger getaktet werden!
    • E-Bike-Sharing-Modelle müssen in der Agglo flächendeckend eingeführt werden.
    • Mitten im Dorf braucht es mehr Platz für Velos und Fussgänger*innen: Dorfkerne sollen autofrei werden!
  • Ökologische Zukunft bauen!
    • Alle gemeindeeigenen Gebäude müssen ökologisch aus- und umgerüstet werden, Neubauten sollen primär aus Holz entstehen.
    • Quartierplanreglemente müssen klimafreundliche Vorgaben setzen: Solarzellen, Begrünung und ökologische Heizung müssen berücksichtigt werden.
    • Auf geeigneten Flächen sollen Windräder gebaut werden!
  • Mehr Raum für Klimaschutz!
    • In den Gemeinden soll es mehr Grünflächen und Schatten geben. Mit dem Übergang zur klimafreundlichen Mobilität sollen Parkplätze zu Grünflächen und Begegnungszonen werden.
    • Die Quartierpläne sollen möglichst wenig Parkplätze pro Wohnung vorsehen. Wo möglich sollen sie unterirdisch gebaut werden.
    • Wir fordern mehr Zonen mit Tempo 30, für ein ruhigeres, klima- und kinderfreundliches Umfeld in der Gemeinde.

Für ein feministisches Baselbiet!

  • Wertschätzung für Care-Arbeit!
    • Alle Care-Arbeits-Angestellten der Gemeinde müssen gute Löhne bekommen. Lohntransparenz muss sichergestellt sein.
    • Alle Gemeinden sollen öffentliche Angebote für Tagesschulen oder Mittagstische bieten. Eine faire Entlöhnung muss sichergestellt werden.
    • Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, sollen von der Gemeinde eine finanzielle Wertschätzung bekommen.
  • Gegen patriarchale Gewalt!
    • Unsichere Orte für FINTA*-Personen, wie z.Bsp. Unterführungen, müssen nachts gut ausgeleuchtet sein, so energiesparend wie möglich.
    • An grösseren Dorffesten, wie Jubiläumsfeiern, Fasnacht oder Musikvereinskonzerten, muss ein Konzept gegen sexualisierte Gewalt vorgelegt werden.
  • Für feministische Infrastruktur
    • In allen öffentlichen WCs braucht es gratis Hygieneartikel.
    • Zum Schutz von genderqueeren Menschen soll es genderneutrale Toiletten in allen öffentlichen Gebäuden geben.
    • Gemeindeeigene Gebäude müssen mit Rollstuhl und Kinderwagen zugänglich sein,

Für ein offenes Baselbiet!

  • Mitsprache für alle!
    • Auf kommunaler Ebene sollen alle Ausländer*innen das Stimmrecht erhalten.
    • Gleiche politische Rechte für alle Einwohner*innen: Bürger*innengemeinden sollen abgeschafft werden. Ihr Landbesitz soll zur Gemeinde gehen.
    • Die Gemeinden sollen bei Einbürgerungen einheitlich vorgehen und möglichst kostengünstig anbieten!
  • Menschenwürdiges Asylwesen!
    • Im ganzen Baselbiet sollen keine Bunker oder heruntergekommene Wohnungen als Asylunterkünfte verwendet werden!
    • Sprachkurse für Geflüchtete mit Ausweis N sollen von der Gemeinde übernommen werden.
    • Integrationsprogramme müssen gefördert und ausgebaut werden. Kleinere Gemeinden sollen die Zusammenarbeit ausbauen.
  • Kein Platz für Diskriminierung!
    • Die Gemeinden sollen ein offenes Miteinander und Bewusstsein für Diskriminierung fördern. Dazu gehört ein kritisches Auseinandersetzen mit Dorftraditionen, Vereinskultur und den Gemeindestrukturen. Unter Traditionen soll niemand leiden.