Forderungen für den Landratswahlkampf

Die JUSO Baselland setzt sich in den Landratswahlen 2019 für die folgenden fünf Kernthemen ein:

Bildung ausbauen, statt abbauen!

Eine gute Bildung aller Menschen ist die Grundlage für eine gerechte und gut funktionierende Gesellschaft. Im Baselbiet hat die Rechtskonservative Mehrheit in den letzten Jahren Freifächer gestrichen, Klassen vergrössert und die Löhne der Lehrpersonen gesenkt. Diese Entwicklung muss gestoppt werden! Es braucht zusätzliche Investitionen um die Qualität der Bildung zu erhalten und stetig zu verbessern. Mit zusätzlichen Investitionen können wir allen Menschen, unabhängig ihrer finanziellen Mittel, den Zugang zu Bildung ermöglichen.

Geld arbeitet nicht – wir schon!

Vermögen und Einkommen sind in der Schweiz ungerecht verteilt. Die reichsten 2% besitzen gleich viel wie die restlichen 98%. Deshalb wollen wir Kapitaleinkommen – Geld, für welches man nicht gearbeitet hat (Dividenden, Zinsen, Aktiengewinne etc.) – stärker besteuern. Mit den Mehreinnahmen werden Steuersenkungen möglich für diejenigen mit tiefen und mittleren Einkommen.

Planet Erde retten!

Die Klimakatastrophe ist nicht von der Hand zu weisen. Hitzesommer, Dürreperiode, Gletscherschmelze und aussterbende Pflanzen und Tierarten sind allgegenwärtig. Um die Klimakatastrophe aufzuhalten, müssen sofort Massnahmen ergriffen werden. Wir fordern den Kanton Baselland dazu auf, einen Massnahmenkatalog auszuarbeiten um den ökologischen Fussabdruck auf maximal eine Erde zu senken.

Baselbiet feministisch.

Frauen* werden in unserer Gesellschaft anders behandelt als Männer*. Das sieht man überdeutlich an den ungleichen Löhnen, den Vertretungen in den oberen Etagen der Unternehmen oder dem Frauenanteil in den Parlamenten. Damit wir alle aus den starren Rollenbildern des letzten Jahrtausends  befreit werden, braucht es auch im Kanton Baselland ein sichtbares Gleichstellungsbüro. Dazu müssen die heutigen Kapazitäten verdoppelt werden.

Unsere Bode in unseri Händ!

Der Kanton Baselland soll aktiv unbebautes Land in der Wohnzone aufkaufen und dieses im Baurecht an gemeinnützige Organisationen abgeben um bezahlbares Wohnen zu ermöglichen.
Schliesslich sollen alle Menschen im Kanton Baselland auch darüber mitentscheiden dürfen, was mit dem Boden im Kantonsgebiet passiert.