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Von Liestal bis nach Rojava – Klimakampf heisst Antifa

Seit Jahrzehnten warnen Forscher*innen vor den Folgen der Erderwärmung und schon seit der Kolonialisierung und der industriellen Ausbeutung von Lebensräumen wehren sich betroffene Bevölkerungsgruppen gegen diesen Imperialismus. Spätestens mit der Klimajugend ist die wachsende Klimakrise weltweit zu einem viel diskutierten Thema geworden. Artikel ansehen

Klimakrise und Rassismus

Der Kapitalismus basiert auf der Ausbeutung von Natur und Menschen. Besonders betroffen ist die Bevölkerung und die Lebensgrundlage in den Ländern des Globalen Südens. Der Aufstieg der Industrienationen und die Vorherrschaft des Globalen Nordens findet dabei ihren Ursprung in der Kolonialisierung. Gerechtfertigt wurde die Gewaltherrschaft in den Kolonien durch die rassistische Idee einer erblich bedingten Überlegenheit der “weißen Rasse”. Dieses Gedankengut ist immer noch in unserer Gesellschaft und in den Köpfen verankert und der Globale Norden profitiert auch heute noch ungleich mehr von der Globalisierung als der globale Süden. Artikel ansehen

Die Zukunft ist unbewaffnet

Der Klimawandel kann nur gestoppt werden, wenn der ökosoziale Umbau weltweit realisiert wird. Internationale Zusammenarbeit ist dazu eine Grundvoraussetzung. Die jahrzehntelange Ausbeutung der Natur durch das Kapital lässt Ressourcen knapp werden und löst zudem noch Umweltkatastrophen aus. Artikel ansehen

Die Klimakrise als Fluchtgrund und was wir tun können

Auch wenn die oft zitierte Zahl von 200 Millionen Klimaflüchtenden heute wissenschaftlich überholt und die Methoden der entsprechenden Studien fragwürdig sind, ist sich die wissenschaftliche Community sicher, dass die Klimakrise uns in den kommenden Jahrzehnten vor humanitäre Herausforderungen stellen wird. Der Klimawandel und die daraus resultierenden Dürren, Extremwetterereignisse und steigenden Meeresspiegel werden die Lebensgrundlage von Millionen Menschen zerstören. Artikel ansehen

Die Lösungen gegen den Klimawandel müssen feministisch sein!

Unter dem Klimawandel sind Frauen stärker betroffen als Männer, besonders Frauen in den ländlichen Regionen des Globalen Südens. Dies sieht man beispielsweise an einer von einem Tsunami verursachten Flut in Südostasien: mehr Frauen als Männer sind gestorben. Weniger Frauen konnten schwimmen, sie waren zuhause, wurden zu spät gewarnt und bei der Flucht waren sie verantwortlich für die Kinder und die älteren Familienmitglieder. Artikel ansehen

Feminismus ist anti-faschistisch

Wir sassen im Geschichtsunterricht in der Sekundarschule und uns wurden auf dem surrenden Hellraumprojektor die Bilder gezeigt von Militäraufmärschen, von Menschenmassen mit Hitlergruss und von den Geschwistern Scholl. Nach diesen Lektionen gab es immer reges Getuschel im Gang. “Was hättest du damals gemacht?” Eine Frage unter 13-jährigen, die wir mit der naiven Gewissheit stellten, sie nie nie nie in unserem Leben wirklich beantworten zu müssen. Artikel ansehen

jgb und JUSO nehmen Jungparteien in die Pflicht

Bei der überparteilichen Putzaktion Suuberewald haben die Jungparteien im Kanton Baselland gemeinsam ein Waldstück oberhalb von Liestal von Müll gereinigt. Der Einsatz hat für das jgb und die JUSO einen heuchlerischen Beigeschmack. Die beiden ökologischen Jungparteien vermissen das in der Medienmitteilung zur Aktion bekundete Umweltbewusstsein der bürgerlich-rechten Jungparteien in den inhaltlichen Positionen. Angesichts der Klimakrise sind wirkliche politische Veränderungen gefragt und nicht Alibi-Aktionen. Artikel ansehen

JUSO beider Basel fordern Sorgfaltsprüfung von Roche und Novartis

An den Uigur*innen in der chinesischen Provinz Xinjiang wird im Moment ein kultureller Völkermord von ungeheurem Ausmass verübt. Das Ziel ist die Auslöschung der uigurischen Kultur und die Umerziehung der muslimischen Volksgruppe. Die Pharmakonzerne Roche und Novartis sind beide mit in der Region tätig. Die JUSO fordert von der Regierung des Kantons Basel-Stadt den Aufruf zu einer umfassenden Sorgfaltsprüfung und die Aufnahme von asylsuchenden Uigur*innen. Artikel ansehen