Autor-Archiv für xbolliger

JUSO freut sich über 5520 Stimmen

Die Jungsozialist*innen freuen sich über ihr gutes Ergebnis bei den Nationalratswahlen. Konsequent feministische und ökologische Politik für die 99% trifft bei der Bevölkerung auf Zustimmung.  Die JUSO hat somit mitgeholfen, die beiden SP Sitze zu verteidigen. Die JUSO unterstützt im zweiten Ständeratswahlgang Maya Graf als jene linke Kandidatur mit mehr Stimmen. Der linke Sitz im Ständerat muss gesichert werden, um Gleichstellungsanliegen voranzubringen. Artikel ansehen

Männer und Feminismus

Blogbeitrag von Nils Jocher

«Alte. Schlimmer wiene Meitli!» nervte sich mein Sandkasten-Freund mir gegenüber, als ich mich nicht traute nachts auf die Baustelle neben unserem Haus zu klettern. Wir waren neun. Meine Mama hatte es mir ausdrücklich verboten. Erst Jahre später verstand ich, welch tragisches Geschlechterbild in dieser Aussage steckte. Aber mit solchen und anderen sexistischen Äusserungen sind wir alle aufgewachsen. Vermutlich haben wir selber auch zig Klischees immer und immer wieder aufleben lassen, ohne uns gross Gedanken dazu zu machen. Das sollten wir überdenken. Artikel ansehen

Nieder mit der Festung Europa!

Blogbeitrag von Noam Schaulin

In den letzten Jahren ist die internationale Rechte gewachsen und hat es geschafft in verschiedenen Ländern an die Macht zu kommen. Rechtsextreme Populisten wie Salvini und Orban bauen seither fleissig die Festung Europa aus. Sie ziehen Stacheldrahtzäune den Grenzen entlang und die staatlichen Rettungsschiffe vom Mittelmeer ab. Geflüchtete die es dennoch ins Land schaffen, werden in Lager gesteckt und sich selbst überlassen. 

Nur wenige Menschen tun tatsächlich etwas gegen die Unmenschlichkeit. Sie fahren aufs Mittelmeer und retten Menschen vor dem Ertrinken. Die Rechtsextremen bekämpfen sie mit allen Mitteln.

Die Einfahrt in die sichern Häfen wird ihnen verweigert, sie müssen tagelang vor den Häfen zirkeln. Sie schaffen es nur in die Häfen, wenn sie die Blockaden rammen. Artikel ansehen

9 feministische Forderungen fürs Baselbiet

Die JUSO Baselland stellt neun Forderungen für die Gleichstellung von allen Geschlechtern und Sexualitäten. Nach dem Frauenstreik am 14. Juni 2019 will die JUSO die feministische Bewegung von der Strasse ins Parlament tragen. Die Forderungen werden darum nach der Unterschriftensammlung in Form einer Petition eingereicht.  Artikel ansehen

(un)sichtbare Ängste und Kämpfe der Queers

Blogbeitrag von Nisha Thangeswaran

Nun ist es schon 50 Jahre her, seit queere Menschen zum ersten Mal in der gesamten westlichen Welt deutlich hörbar ihre Rechte während den Stonewall Riots eingefordert haben. Heute gehen immernoch Millionen von Menschen auf die Strasse, um für Gleichberechtigung zu kämpfen. Gleichberechtigung in der Ehe, Gleichberechtigung bei der Adoption, Gleichberechtigung bei der Blutspende. Dies sind nur einige Forderungen von vielen.

Die Schweiz ist meilenweit von der Akzeptanz der Queers entfernt. In der sexuellen Aufklärung werden die Optionen der homosexuellen Intimität nicht erwähnt und nicht aufgezeigt. Artikel ansehen

Papizeit

Blogbeitrag von Maurice Koller

Das rechtskonservative Parlament der Schweiz hat in den letzten Jahrzehnten bewiesen, dass es nicht viel von Feminismus oder Gleichstellung hält. Irgendwann kam dann glücklicherweise doch das Frauenstimmrecht, zwei grosse Frauen*streiks bewegten jeweils über eine halbe Million Menschen und Vorlagen wie die Ehe für alle finden auch immer mehr Anklang. Im Nationalrat wurde nun kürzlich ein zweiwöchiger Vaterschaftsurlaub beschlossen. Ein Erfolg für die Linken, aber vor allem auch eine Entlastung für abertausende Familien, die auf diese Entscheidung gewartet haben. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Kampf den wir führen, beendet ist. Artikel ansehen

Was der Klimawandel und „Game of Thrones“ gemeinsam haben

Blogbeitrag von Katja Schwab

Spoilerwarnung: Dieser Text enthält Spoiler der beliebten Serie „Game of Thrones“ oder kann an schmerzhafte Erinnerungen an die (umstrittene) letzte Staffel eben dieser wecken…

 

Der Klimawandel war dieses Jahr eines der Themen, das nicht mehr aus den Medien wegzudenken ist. Von Greta Thunberg und Klimastreiks bis hin zu Verschwörungstheorien und der Leugnung des menschgemachten Klimawandels war alles dabei. Das Konfliktpotential war hoch, es wurde diskutiert, beschuldigt, angefeindet. Was dabei etwas unterging war leider, wie schlimm es um die Erde wirklich steht und wie dringend es Massnahmen braucht. Artikel ansehen

Für ein Neustart in der Europapolitik

Blogbeitrag von Tobias Schaub

Stillschweigend feierten wir dieses Jahr ein Jubiläum. Vor 20 Jahren hat die Schweiz die bilateralen Verträge mit der Europäischen Union unterzeichnet. Doch nur 20 Jahre danach stehen die Verträge unter Beschuss – wir stimmen sogar in Kürze über deren Kündigung ab! 

Dabei waren die Verträge ein Durchbruch. Seither hat die Schweiz einen weiten Sprung vollführt und die Vernetzung mit Europa hat zugenommen. Dies kann folgendermassen untermauert werden:  60 % des schweizerischen Handels findet mit der EU statt.  Artikel ansehen

Generationenübergreifende Gerechtigkeit

Blogbeitrag von Anna Holm

Die Schweiz gehört zu den reichsten Ländern der Welt. Das durchschnittliche Vermögen pro Person beträgt 323’700 Franken. Damit allein könnte man laut Berechnungen der ETH Zürich zwölf Jahre lang seine Lebenserhaltungskosten inklusive Miete, Krankenkassenprämien und Rückstellungen decken. Für die Mehrheit von uns bleibt dies aber unerreicht: 56% der Bevölkerung besitzen im Jahr 2013 ein Vermögen von unter 50’000 Franken. Hingegen verfügen die reichsten 2,2% über Vermögen von über 2 Millionen Franken und damit über 51,3% des Gesamtvermögens. Währenddessen leben 7% der Bevölkerung unter dem Existenzminimum.

Die Schweiz gehört damit zwar zu den reichsten Ländern der Welt, aber auch zu jenen, in denen dieser Reichtum am ungerechtesten verteilt ist. Artikel ansehen

Für die 99%!

Blogbeitrag von Céline Gass

Die Vermögensungleichheit in der Schweiz und auf der ganzen Welt nimmt stetig zu. Reiche werden reicher und Arme immer zahlreicher. Die reichsten Menschen besitzen den grossen Teil des Gesamtvermögens und werden jedes Jahr reicher, ohne dass sie dafür einen Finger krümmen müssen. Sie besitzen so viel Kapital, dass sie ihr Geld für sich arbeiten lassen können und mit Kapitaleinkommen Milliarden Gewinne machen. Diese Gewinne müssen sie zum Teil gar nicht, zum Teil weniger stark als Lohn versteuern. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, die jeden Tag schuften und am Ende des Monats trotzdem nicht wissen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen. Ihren erarbeiteten Lohn müssen sie dann dann auch noch zu 100% versteuern. Artikel ansehen