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JUSO bringt die “General”-Sutter-Diskussion auf die politische Agenda

Vor zwei Wochen haben die Jungsozialist*innen Baselland mit einer Aktion auf die zweifelhafte Erinnerungskultur um den Sklavenhalter und Kinderhändler Johann August Sutter aufmerksam gemacht. Jetzt bringen sie die Diskussion in die kommunalen und kantonalen Räte.  

Mit einer Aktion forderte die JUSO Baselland vor rund zwei Wochen die Umwidmung des “General”-Sutter-Denkmals in Rüneberg zu Ehren seiner Opfer. 1834 wanderte Johann August Sutter nach Amerika aus und gründete in Kalifornien die Kolonie «Neu-Helvetien», wo er durch Kinderhandel und Sklaverei reich wurde. Später legte sein Sohn den Grundstein für die Gründung von Kaliforniens Hauptstadt Sacramento. Die JUSO prangerte seine unreflektierte Verherrlichung an. Sie brachte damit landesweit die Diskussion um Statuen, Denkmäler und die unaufgearbeitete koloniale Geschichte der Schweiz wieder ins Rollen. Jetzt bringt die JUSO die Debatte in den Einwohnerrat Liestal und den baselbieter Landrat. Artikel ansehen

Sacramento and swiss sister city Liestal need to talk about their history

After the attack on the now removed statue of the founder of Sacramento John Sutter, the Young Socialist Party of the swiss canton of Baselland launched an action in Sutters hometown to draw attention to the fact that John Sutter was a slave owner and child trader. Now, they want Sacramento and its sister city Liestal (Switzerland), capital city of the canton of Baselland, to use their partnership to remember Sutters victims and educate the citizens of both places.

About two weeks ago, the Young Socialist Party (JUSO) in the swiss canton of Baselland called for “General” Sutter monument in Rüneberg, the hometown of Sacramento founder John Sutter, to be rededicated in honour of his victims. Johann August Sutter was better known as John Sutter. He got rich through child trafficking and slavery. JUSO denounced his unreflected glorification. In doing so, it brought nationwide discussions about statues, monuments and the unresolved colonial history of Switzerland.  Artikel ansehen

Juso-Aktivist*innen verdecken Sklav*innenhändler-Denkmal in Rünenberg

Dem Sklavenhalter und Kinderhändler Johann August Sutter, bekannt als “General Sutter”, ist in Rünenberg eine Gedenktafel gewidmet. Für die JUSO Baselland ist dieses Denkmal nicht nur stossend, sondern absolut inakzeptabel. Aktivist*innen der Baselbieter Jungpartei haben den Gedenkstein mit einer klaren Botschaft hinterlassen.

Am Donnerstagmorgen haben Aktivist*innen der JUSO Baselland das Denkmal von Johann August Sutter, genannt “General Sutter”, in dessen Heimatort Rünenberg verdeckt und ein klare Botschaft hinterlassen: “Keine Denkmale für Sklav*innenhalter!” Artikel ansehen

JUSO Baselland fordert ihre Mutterpartei mit Initiativ-Vorschlägen

Die Jungsozialist*innen Baselland haben am Wochenende drei radikale Vorschläge für ein neues Steuer-Initiativprojekt der SP Baselland eingereicht. Sie wollen damit die Partei auf einer klaren linken Linie behalten.

Die SP Baselland lancierte im Januar ein partizipatives Projekt zur Findung einer neuen Initiative. Unter dem Titel „Baselbiet gestalten“ war es bis zum 31. Mai allen Mitgliedern der Sozialdemokratischen Partei möglich Vorschläge für das nächste Initiativprojekt einzureichen. In einer späteren Phase wird es der Öffentlichkeit möglich sein, mitzubestimmen, welches Thema von der SP angepackt werden soll. Artikel ansehen

Angemessene Einkommenssteuer

Die Initiative fordert die Erhöhung der Einkommenssteuern ab 200’000 Franken steuerbaren Einkommens. Dies würde nur die reichsten 3% der steuerpflichtigen Personen betreffen. So kann der Kanton wichtige Einnahmen generieren, welche in den Klimaschutz, das Gesundheitssystem, Bildung und Sozialleistungen investiert werden sollen. Von diesen Investitionen in nachhaltige und soziale Institutionen profitieren alle. Diese Initiative kann dem Abbauwahn ein Ende setzen und diese Grundpfeiler der Gesellschaft in unserem Kanton festigen. Dabei profitieren diejenigen, die bereits jetzt unter dem Abbau leiden, ohne dass sie die Kosten dafür tragen müssen. Artikel ansehen

Gerechte Vermögenssteuer

Im Kanton Baselland ist das Vermögen sehr disproportional verteilt. 3,6% der Bevölkerung besitzt ein Vermögen über einer Million Franken, während 70,5% ein so geringes Vermögen hat, dass es nicht versteuert werden muss.  Exorbitante Vermögens-Anhäufungen entstehen nie durch die Arbeit einer einzigen Person. Es wird entweder geerbt oder der Mehrwert der Arbeit anderer wurde einkassiert. Artikel ansehen

Konsequente Erbschaftssteuer

Die Schweiz gehört zu den reichsten Ländern der Welt, das durchschnittliche Vermögen pro Person beträgt 323’700 Franken. Gleichzeitig ist bei uns der Reichtum am ungerechtesten verteilt, 56% der Bevölkerung besassen im Jahr 2013 ein Vermögen von unter 50’000 Franken und 7% leben unter dem Existenzminimum. Artikel ansehen

Kostenlose Menstruationsartikel

Die Hälfte der Menschheit menstruiert einen grossen Teil des Lebens. Umfragen haben ergeben, dass eine menstruierende Person jährlich im Durchschnitt um die 570 Franken aufgrund der Periode ausgibt. In diese Rechnung mit inbegriffen sind Hygieneartikel, Ersatzunterwäsche, Schmerzmittel und ausserordentliche Ausgaben für Nahrungsmittel. Die ungefähr 3000 Tage der Regelblutung in einem Leben kosten nicht nur Zeit und Energie, sondern über 20’000 Franken. Gerade für finanziell belastete Haushalte sind diese Ausgaben ein relevanter Posten im Budget. Oft wird in Notsituationen auf improvisierte, unhygienische Alternativen zurückgegriffen, was ein erhöhtes Infektionsrisiko mit sich trägt.  Artikel ansehen

Gratis ÖV fürs Baselbiet

Der Kanton Baselland subventioniert das Umweltschutzabo (U-Abo) des Tarifverbunds Norwestschweiz (TNW) für alle natürlichen Personen mit Wohnsitz im Kanton Baselland zu 100%. Das U-Abo kann so an allen Verkaufsstellen des TNW von ansässigen Personen kostenlos bezogen werden. Diese Personenbezogene ÖV-Subvention soll auch Inhaber*innen eines Generalabonnements (GA) zugute kommen. Artikel ansehen

Black lives matter

Am 25. Mai wurde in Minneapolis der afroamerikanische George Floyd von einem Polizisten ermordet. Er wurde für das Bezahlen mit Falschgeld verdächtigt. Das die Polizei so brutal reagiert, ist nicht ein Versehen und auch kein Einzelfall, sondern Teil von rassistischer Unterdrückung. Artikel ansehen