Autor-Archiv für Mirko Lischer

Hunderte Kerzen auf der Ergolz

In Gelterkinden an der Ergolz waren am Montagabend hunderte schwimmende Kerzen zu bewundern. Mit dieser eindrücklichen Aktion gedenkt die JUSO Baselland den Leidtragenden der Europäischen Abschottungspolitik. Jedes Jahr sterben tausende Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer, während die zivile Seenotrettung schikaniert und kriminalisiert wird. Mit ihrer Aktion sendet die JUSO ein Zeichen der Solidarität weit über die Grenzen des Baselbiets hinaus. Artikel ansehen

JUSO bezieht Position im Ständeratswahlkampf

Die JUSO Baselland hat beide Ständeratskandidat*innen aus dem linken Lager, Eric Nussbaumer und Maya Graf, zu einem Hearing an ihre Mitgliederversammlung eingeladen und hat die Stimmfreigabe bezüglich der Frage nach der Unterstützung beschlossen.

Die Entscheidung fusst auf einem überlegten Abwägen zwischen der Forderung nach angemessener Repräsentation von Frauen in der politischen Landschaft und dem Anspruch an eine klare, linke Kraft im Ständerat, mit der die JUSO politische Utopien teilt. Artikel ansehen

JUSO macht Werbung fürs Baselbiet

Mit der Debatte zur Steuervorlage 17 vergangenen Donnerstag im Landrat ist einmal mehr bewiesen, dass die rechts-bürgerliche Mehrheit auf Kosten der Bevölkerung den Steuerwettbewerb vorantreiben will.

In Anlehnung an die neue Kampagne von Baselland Tourismus vermittelt die JUSO Baselland nun mit eigenen Werbeklebern Besucherinnen und Besuchern des Kantons einen ehrlichen Eindruck der aktuellen Zustände. Artikel ansehen

Rede zum 1. Mai

Vorgestern, kurz vor Ablauf der Frist, habe mich ich für das Herbstsemester an der Universität Basel eingeschrieben.
Vor 1890 hätte ich mich als Frau nicht für das Studium anmelden können.
Vor wenigen Tagen habe ich mein Stimmcouvert, wie vor jeder Abstimmung, zum Gemeindebriefkasten gebracht.
Vor 1971 wäre mir dieses Recht verwehrt geblieben.
Wenn ich Gewalthandlungen in einer Partnerschaft oder Ehe erlebe, wird dies von Amtes wegen als Delikt verfolgt.
Vor 2004 wäre mir dieser Schutz nicht garantiert gewesen. Artikel ansehen

JUSO startet mit neuem Präsidium ins Wahljahr

Die JUSO Baselland hat bei ihrer Jahresversammlung zwei prägende Figuren verabschiedet. Nils Jocher und Ronja Jansen sind als Co-Präsidium zurückgetreten. Mit dem neuen Präsidium um Anna Holm, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin und zwei Nationalratslisten startet die stärkste Jungpartei im Kanton in das Wahljahr.

Nach zwei Jahren in ihrer Funktion als Co-Präsidium haben Ronja Jansen und Nils Jocher kurz nach den Landratswahlen ihren Rücktritt bekannt gegeben und sind nun auf die Jahresversammlung am 27. April 2019 zurückgetreten. Nebst dem erfolgreichen kantonalen Wahlkampf darf die JUSO auf eine aktivistische und inhaltlich dezidierte Amtszeit der beiden zurückblicken. In die Fussstapfen des Co-Präsidiums tritt mit Anna Holm (20, Muttenz) als Präsidentin sowie Noam Schaulin (21, Hochwald) und Jasmine Bosshard (22, Pratteln) im Vizepräsidium ein motiviertes Dreierteam. «Die personellen Wechsel zeigen, dass wir eine dynamische Bewegung sind. Wir werden mit neuer Energie die klare, linke und konsequente Linie der JUSO weiterführen.» kommentiert Anna Holm die Übergabe der Parteiführung. Artikel ansehen

Politik für die Zukunft

Die Klimastreiks zeigen beispielhaft wie bereits Minderjährige versuchen, politischen Einfluss zu nehmen – und zwar zu Recht! Ihnen gehört die Zukunft – sofern es denn gelingt, eine solche zu gestalten. Dennoch ist die Wahlbeteiligung von jungen Erwachsenen erschreckend tief. Sie lag bei den letzten Parlamentswahlen bei 33 Prozent. Konkret heisst das, dass die junge Generation bei Abstimmungen und Wahlen massiv untervertreten ist.

Am Donnerstag, 28. Februar organisierte ich im Rahmen meiner Fachmaturitätsarbeit eine Podiumsdiskussion zu den Landratswahlen. Das Hauptthema des Abends war die Wahl- und Stimmbeteiligung von jungen Erwachsenen. Der allgemeine Konsens war, dass junge Erwachsene abstimmen und wählen sollen, sonst bestimmen die älteren Generationen, welche die Konsequenzen ihres Handelns nicht mehr tragen müssen.

Hier müssen wir ansetzen: Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe sollen ausreichend politisch gebildet werden, so dass sie sich eine Meinung über verschiedene Vorlagen bilden können. Schliesslich ist die Bildung auch ein Grundpfeiler der direkten Demokratie. Diese kann ohne ein Verständnis von politischen Prozessen nicht funktionieren.

Einfach verständliche Tools wie easyvote sollen gefördert werden. Sie helfen vor allem jungen Menschen sich zu informieren und eine Entscheidung zu treffen. Dann hat auch die Ausrede Politik sei zu kompliziert keine Gültigkeit mehr. Zudem sollten wir eine Themensetzung anstreben, die den Bedürfnissen der jüngeren Generationen entspricht, beispielsweise Chancengleichheit oder Medienkompetenz. So erreichen wir, dass sich auch die junge Generation aktiv an Abstimmungen und Wahlen beteiligt.

Basil Brüggemann, Landratskandidat Wahlkreis Oberwil

JUSO fordert Demokratisierung des Bodens

Die JUSO Baselland hat heute den Baselbieter Boden symbolisch zurück zur Demokratie getragen. Mit der Aktion hat die Jungpartei auf die fehlende demokratische Mitbestimmung im Umgang mit Boden aufmerksam gemacht und fordert ein Ende der Profitheischerei mit Wohnraum.

Mit der symbolstarken Aktion traut sich die JUSO eine fundamentale Legitimitätsfrage von privatem Bodenbesitz aufs Tapet zu bringen. Das nicht vermehrbare Gut ist mehr als nur eine Ware, mit der spekuliert werden kann, sondern ein Lebensraum. Nur durch die Vergesellschaftung des Bodens kann auch der nachhaltige und schonende Umgang mit dieser begrenzten Ressource garantiert werden. Artikel ansehen

What do we want? Climate Justice!

“Ein Streik, der keinen wirtschaftlichen Druck ausübt, ist kein Streik, sondern kollektives Betteln.” Jürgen Peters.

Die Gletscherschmelze im Himalaya lässt die grossen Flüsse Asiens austrocknen, die Lebensadern eines gigantischen Kontinents. Korallenriffe werden zur Unterwasserödnis, die Meerestemperatur steigt, extreme Wetterphänomene zerstören ganze Landstriche, Tier- und Pflanzenarten sterben in Rekordschnelle aus. Die Katastrophe geschieht in einer Geschwindigkeit, in der kein Ökosystem das gewaltsam herbeigeführte Ungleichgewicht wieder austarieren könnte. Artikel ansehen

Das Plastikproblem

Dass Plastik schädlich für den Planeten ist, leugnet kaum noch jemand. Für die Herstellung wird Erdöl gebraucht, was massgeblich zur Erderwärmung beiträgt. In PET-Flaschen sind Weichmacher, welche wie Hormone auf den menschlichen Körper wirken. Im Meer schwimmen riesige Mengen an Plastik herum. Fast jeder und jede hat schon ein Bild gesehen von einer wegen eines Plastikrings deformierten Schildkröte. Erst kürzlich wurden im Magen eines Wals knapp 6 Kilogramm Plastik gefunden. Auch ganze Abfallinseln sind keine Neuheit mehr. Artikel ansehen

Ein Avocado-Verzicht reicht halt nicht!

Wir JUSOs setzen uns für eine sozialere, gerechtere Welt ein. Unser Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen aller Menschen. Unsere Kämpfe für bessere Arbeitsbedingungen, eine offene Migrationspolitik und gegen stetigen Leistungsabbau müssen aber auch zwingend mit dem Streben nach Nachhaltigkeit verknüpft werden. Denn auch die Umwelt ist im kapitalistischen System, einem System, das komplett auf Wachstum ausgerichtet ist, Ausbeutung ausgesetzt. Der Ressourcenverbrauch steigt stetig und Umweltstandards werden aufgeweicht zugunsten der Profitmaximierung. Artikel ansehen