Angemessene Einkommenssteuer

Die Initiative fordert die Erhöhung der Einkommenssteuern ab 200’000 Franken steuerbaren Einkommens. Dies würde nur die reichsten 3% der steuerpflichtigen Personen betreffen. So kann der Kanton wichtige Einnahmen generieren, welche in den Klimaschutz, das Gesundheitssystem, Bildung und Sozialleistungen investiert werden sollen. Von diesen Investitionen in nachhaltige und soziale Institutionen profitieren alle. Diese Initiative kann dem Abbauwahn ein Ende setzen und diese Grundpfeiler der Gesellschaft in unserem Kanton festigen. Dabei profitieren diejenigen, die bereits jetzt unter dem Abbau leiden, ohne dass sie die Kosten dafür tragen müssen.

Niemand kann in derselben Arbeitszeit so viel effizienter arbeiten, dass so unverhältnismässig höhere Einkommen gerechtfertigt wären. Mit dieser Initiative werden jetzt die Menschen, die dennoch jeden Monat unverhältnismässig viel verdienen, stärker besteuert, damit diese Ungerechtigkeit korrigiert wird. Denn wir alle haben zu den Umständen und der Gesellschaft beigetragen, die es ihnen ermöglicht hat, so viel Geld zu scheffeln.

Auch Basel-Stadt hat bereits ihre Einkommensteuer für Topverdiener auf 28% ab 200,000 und 29% ab 300,000 Fr. Jahreseinkommen erhöht. Diese Initiative fordert ebenfalls höhere Einkommensteuern für das Baselbiet, wodurch wir einen weiteren unverantwortlichen, gefährlichen Steuerwettbewerb abwenden können. Ein finanzielles Wettrüsten wie in den letzten Jahren können wir uns nicht leisten, denn sie Kosten dafür trägt die Allgemeinheit.

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