Die Grundlage für Nachhaltigkeit

Wer Boden besitzt, hat Macht. Wir alle müssen Boden konsumieren. Ob wir darauf stehen, uns darauf ausruhen, arbeiten oder darauf wohnen, niemand lebt unabhängig von Boden. Was Boden ein so besonderes Gut macht, ist jedoch nicht nur dieser Zwangskonsum, sondern auch die Tatsache, dass er endlich und unvermehrbar ist. Wer über Boden verfügt, bestimmt auch über die Lebensräume der kommenden Generationen. Jeder Mensch hat Anspruch auf eine ökologisch gesunde Welt. Der Umgang mit der endlichen Ressource Boden bestimmt dabei massgeblich die Lebensqualität, die gesamte Flora und Fauna ist davon abhängig.

Seit der flächendeckenden Industrialisierung und der Intensivierung der Landwirtschaft sind nur noch wenige Kulturräume übrig, wo Boden nachhaltig bewirtschaftet wird. Ein Umdenken in der Landwirtschaft ist dringend nötig. Die Schäden durch Rodungen, Monokulturen und Pestizideinsätze entstehen lassen sich nicht innert wenigen Jahren rückgängig machen.

Der Erhalt und die Ausweitung von Naturlandschaften muss mit der ökologischen Landwirtschaft einhergehen. Dieses Gleichgewicht soll unseren CO2-Ausstoss kompensieren und das Fortbestehen von wertvollen Ökosystemen ermöglichen.

 

Der Kanton und die Gemeinden müssen deshalb Naturschutzgebiete und dazu geeignete Flächen von NGOs und insbesondere von Privaten aufkaufen oder übernehmen und deren Fortbestand und Pflege garantieren.

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