JUSO bekennt sich zur Banner-Aktion gegen die SV17

Die Jungsozialist*innen bekennen sich zum Banner, welches in der Nacht vom Sonntag auf den Montag am Törli in Liestal angebracht wurde. Damit machen sie auf die Steuervorlage 17 und die daraus resultierenden Steuerausfälle aufmerksam. 

Am Montag morgen ist ein Banner am mit dem Schriftzug “Wir verlieren 61 Mio – NEIN zur SV17” am Liestaler Törli aufgetaucht. Jetzt bekennt sich die JUSO Baselland zur Aktion. Das Törli in Liestal haben sie sich gezielt ausgesucht. Kampagnenleiter und Vize-Präsident der JUSO Baselland Noam Schaulin (21) erklärt: “Das Törli in Liestal ist sowas wie das Herz des Kantons. Genau dort hin zielt auch die SV17.” Damit spielen die Jungsozialist*innen auf die Steuerausfälle in Millionenhöhe hin, die eine Annahme der Steuervorlage 17 bedeuten würde. Bei einer Annahme müsste wieder bei öffentlichen Dienstleistungen abgebaut werden, wie dies bereits in den letzten Jahren der Fall war. Noam Schaulin ergänzt: “Die SV17 senkt die Unternehmenssteuern und sorgt dafür, dass Grossunternehmen nicht angemessen zu den Kantonsfinanzen beitragen. So werden dem Kanton und den Gemeinden in Zukunft jährlich 61 Millionen für Bildung, ÖV und service public fehlen!” 

Die sozialpolitischen Ausgleichsmassnahmen der Rechts-konservativen sind klar zu schwach. Präsidentin Anna Holm (20) erläutert: “Den Grossunternehmen werden Millionen geschenkt, das Volk kriegt nur Zückerchen. Absurderweise werden diese Zulagen vom Kanton, also von uns als Bevölkerung, bezahlt. Diese Vorlage ist eine Zumutung!.”  Die Jungsozialist*innen hoffen, dass das Stimmvolk die Tricks der Bürgerlichen durchschaut und die SV17 am 24. November versenkt.

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