JUSO beschenkt EVP Ständeratskandidatin

Nach queerfeindlichen Äusserungen vonseiten der EVP Ständeratskandidatin Elisabeth Augstburger zeigt sich die JUSO versöhnlich. Am Donnerstagmorgen besuchten Jungsozialist*innen die Kandidatin, um ihr ein selbstgemachtes Präsent zu überreichen. Denn die JUSO ist überzeugt, “Queerphobie ist therapierbar, sofern die oder der Betroffene das auch will.”

Am Donnerstagmorgen besuchte die JUSO Baselland die EVP Ständeratskandidatin Elisabeth Augstburger bei ihr zuhause, um ein persönliches Geschenk zu überreichen. Ziel der versöhnlichen Geste war es, die queerfeindliche Kandidatin zu einer konstruktiven Auseinandersetzung mit der natürlichen Vielfalt an Sexualitäten zu ermuntern. “Wir laden Frau Augstburger gerne ein, mit uns den Schritt ins 21. Jahrhundert zu wagen.” bemerkt Anna Holm (20), Präsidentin der JUSO Baselland. “Dass queerfeindliche Äusserungen in unserem politischen Diskurs Raum bekommen zeigt, wie weit wir noch zu gehen haben.” fügt Vize-Präsidentin Jasmine Bosshard (22) hinzu.

Anfeindungen, Diskriminierung und Gewalt gegen queere Menschen sind in der Schweiz trauriger Alltag. Wenn von einer Therapierbarkeit von Nicht-Heterosexualität ausgegangen wird, werden queere Sexualitäten nicht als solche anerkannt, sondern gelten als Abnormalität, ähnlich einer heilbaren Erkrankung. Dies widerspricht allen realen Tatsachen. Sexualität ist bunt, vielseitig und Teil unserer Identität. 

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