JUSO fordert Demokratisierung des Bodens

Die JUSO Baselland hat heute den Baselbieter Boden symbolisch zurück zur Demokratie getragen. Mit der Aktion hat die Jungpartei auf die fehlende demokratische Mitbestimmung im Umgang mit Boden aufmerksam gemacht und fordert ein Ende der Profitheischerei mit Wohnraum.

Mit der symbolstarken Aktion traut sich die JUSO eine fundamentale Legitimitätsfrage von privatem Bodenbesitz aufs Tapet zu bringen. Das nicht vermehrbare Gut ist mehr als nur eine Ware, mit der spekuliert werden kann, sondern ein Lebensraum. Nur durch die Vergesellschaftung des Bodens kann auch der nachhaltige und schonende Umgang mit dieser begrenzten Ressource garantiert werden.

In Anbetracht der drängenden Umweltthematik durch die globale Klimakatastrophe ist es dringend und essentiell, wertvolle Ökosysteme zu schützen und die Biodiversität zu erhalten und zu fördern.
Für die JUSO Baselland ist deshalb klar: Baselbieter Boden gehört endlich unter demokratische Kontrolle. JUSO Co-Präsident Nils Jocher erklärt: “Wir fordern, dass der Kanton aktiv Boden aufkauft und diesen im Baurecht an gemeinnützige Wohnbauträger abgibt.” JUSO Co-Präsidentin Ronja Jansen ergänzt: „Der Umgang mit Boden betrifft uns alle, die Entscheidungsmacht über diese wichtige Ressource darf nicht länger ein Privileg einer kleinen Minderheit bleiben”.

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