Schule wegen Abbau geschlossen!

Seit Jahren lässt die Baselbieter Regierung ihren Sparhammer über dem Kanton kreisen und verschont dabei weder das eigene Personal, den öffentlichen Verkehr noch das kostbarste Gut der heutigen Gesellschaft: Die Bildung. Die Bildungsinstitutionen werden unter enormem Spardruck zu einem rigorosen Leistungsabbau gezwungen. Kaum verwunderlich war daher heute Morgen der Anblick eines vollends abgebauten Schulgebäudes in Muttenz mit dem Hinweis “Schule wegen Abbau geschlossen”. Die Regierung war am Werk.

 Im Bildungswesen sind die Abbaupakete oft wenig sichtbar und ihre Umsetzung wird auf die einzelnen Schulen abgewälzt. Gerade dort richten sie jedoch einen nachhaltigen Schaden an. Die JUSO Baselland zeigt mit ihrer Aktion eine Verbildlichung der rechts-konservativen Politik.

Bewusst diente Muttenz der JUSO als Aktionsstandort. Die Pläne der Bildungsdirektion, die gymnasiale Abteilung der Schule zu schliessen und dort die Fachmittelschulen des ganzen Kantons zu zentralisieren, sind ein weiteres Kapitel der Geschichte bürgerlicher Sparlogik. Der rege Widerstand aus der Schüler*innenschaft hat mehrfach bewiesen, dass diese Politik von den Betroffenen nicht goutiert wird. “Es ist Zeit für eine bildungspolitische Wende im Baselbiet.” stellt Anna Holm, Vorstandsmitglied der JUSO Baselland, klar.

 Die JUSO Baselland fordert zusätzliche Investitionen und den sofortigen Stopp aller Abbaumassnahmen. Die Qualität der Bildung gilt es zu erhalten und stetig zu verbessern. Allen Menschen, unabhängig ihrer finanziellen Mittel, muss der Zugang zu Bildung ermöglicht sein. Nils Jocher, Co-Präsident der JUSO Baselland meint: “Moni Gschwinds Abbaupolitik schadet unserer zukünftigen Gesellschaft.”

 

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