Rentenmassaker auf Kosten der Staatsangestellten

Der Baselbieter Landrat hat heute eine Änderung des Pensionskassendekrets beschlossen, welche massive Renteneinbussen für die kantonalen Staatsangestellten mit sich bringt. Die JUSO verurteilt die verfehlte Abbaupolitik der Rechtskonservativen scharf und hat heute mit einer Protestaktion auf das Rentenmassaker auf Kosten der Staatsangestellten aufmerksam gemacht.

Die JUSO ist erzürnt über die verantwortungslose Änderung des Pensionskassendekrets auf dem Buckel der Staatsangestellten. Mit einer kreativen Aktion vor dem Regierungsgebäude in Liestal hat die Partei heute ihren Unmut über die massiven Rentenkürzungen bekundet und ihre Solidarität mit den betroffenen Staatsangestellten zum Ausdruck gebracht. Im Rahmen der Aktion hat die JUSO symbolisch das Sparschwein der Staatsangestellten vor dem Regierungsgebäude geschlachtet.
JUSO Co-Präsident Nils Jocher erklärt: “Der destruktive Rentenabbau verschlechtert die Arbeitsbedingungen der Staatsangestellten massiv. Ein Armutszeugnis für den Kanton Baselland”.

Der heutige Entscheid des Landrats bildet die Spitze des Eisbergs, einer langen Reihe von Abbaumassnahmen auf dem Buckel der Staatsangestellten. Die JUSO verurteilt die unsolidarischen Rentenkürzungen und fordert den Kanton Baselland auf jegliche Abbaumassnahmen auf Kosten der Staatsangestellten rückgängig zu machen und diesen stattdessen den längst überfälligen Teuerungsausgleich zu gewähren. Im Falle eines Streiks wird sich die JUSO mit den gebeutelten Staatsangestellten solidarisieren.

JUSO Co-Präsidentin Ronja Jansen kommentiert: “Die Rechtskonservativen fahren das Baselbiet mit ihrer Abbaupolitik an die Wand und lassen die Staatsangestellten die Zeche zahlen. Dagegen wehren wir uns”.

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