SP 60+ und JUSO setzen sich gemeinsam für mehr Demokratie ein!

Die JUSO und die SP 60+ haben heute in Liestal Plakate mit Sujets aus dem Abstimmungskampf um das Frauenstimmrecht aufgehängt. Anlässlich des 50 jährigen Jubiläums des Frauenstimmrechts im Baselbiet möchten die beiden Organisationen aufzeigen, dass die Demokratie sich stets weiterentwickelt hat und diese Entwicklung auch heute nicht zu Ende ist. Für die SP 60+ und die JUSO ist klar: Die Demokratie-Initiativen sind der nächste Schritt dazu.

Die JUSO und die SP 60+ haben heute in Liestal mit einer Aktion auf die stetige Entwicklung der Demokratie im Baselbiet aufmerksam gemacht. Mit Plakaten, die alte Sujets aus dem Abstimmungskampf für das Frauenstimmrecht zeigen, wollen die beiden Organisationen aufzeigen, dass dieselben Argumente, die fürs Frauenstimmrecht sprachen, auch heute für niedergelassene Ausländer*innen und Menschen ab 16 Jahren gelten.

Paul Ragaz, Co-Präsident der SP 60+, stellt fest: “Alle, ob alt oder jung, haben das Recht über Dinge abzustimmen, die sie betreffen.

Seit dem Inkrafttreten der ersten Bundesverfassung wurde die Demokratie stets ausgeweitet. Heute wird auch finanziell schlecht gestellten Menschen, Menschen mit einer körperlichen Behinderung, Straftäter*innen und katholischen Pfarrern das Wahlrecht gewährt. In einer Demokratie sollen alle Menschen mitbestimmen, die von einer Entscheidung betroffen sind. Der Ausschluss von Menschen wegen ihrem Alter oder der Farbe ihres Passes stellt eine weitere willkürliche Schranke unserer Demokratie dar, die es abzuschaffen gilt.

Für JUSO Co-Präsidentin Ronja Jansen ist klar: “50 Jahre nach der Einführung des Frauenstimmrechts im Baselbiet, ist es Zeit für den nächsten Schritt.”

 Annemarie Marbet, Mitglied der SP 60+ stellt zudem fest: Wir von der SP waren vor 50 Jahren für das Frauenstimmrecht und sind auch heute für eine Erweiterung der Demokratie.

 

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