Thesen für ein lebenswertes Baselbiet

Die JUSO hat heute Morgen symbolisch drei Thesen für ein lebenswertes Baselbiet an die Türe des Regierungsgebäudes in Liestal genagelt.  Mit der Umsetzung der 99%-Initiative wären diese, oder andere Massnahmen, zum Wohle der Bevölkerung problemlos finanzierbar. Die JUSO fordert deshalb die BL-Regierung dazu auf, die 99%-Initiative zu unterstützen.

Nach der Budgetdebatte im Landrat, stehen die Zeichen im Kanton Basel-Landschaft auch im kommenden Jahr auf Abbau. Insbesondere mit dem Abbau bei der Universität offenbart die rechte Landratsmehrheit einmal mehr ihr kurzsichtiges und destruktives Politikverständnis.

Für die JUSO ist klar: Ein lebenswertes Baselbiet braucht Investitionen in die Zukunft und keine weiteren Abbaupakete auf Kosten der Jungen und finanziell schlechter gestellten.

“Wir erwarten von einer Regierung, dass Sie sich aktiv für eine gerechte Verteilung des Wohlstandes einsetzt. Die 99%-Initiative wäre ein erster Schritt dazu.” meint Co-Präsidentin Ronja Jansen.

Mit den Einnahmen der 99% Initiative erhält der Kanton Basel-Landschaft die Möglichkeit, die Lebensqualität für die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons massiv zu steigern.

Bei einer Umsetzung der Initiative rechnet die JUSO – alleine im Kanton Basel-Landschaft – mit jährlichen Mehreinnahmen von 166 Millionen Franken.

104 Millionen Franken kämen dabei dem Kanton zugute, während sich die Einnahmen in den Gemeinden auf zusätzliche 62 Millionen Franken belaufen würden.

“Mit den Mehreinnahmen der Initiative könnte man die Studiengebühren abschaffen, einen Vaterschaftsurlaub finanzieren und das U-Abo günstiger anbieten” sagt Co-Präsident Nils Jocher.

 

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