JUSO kritisiert Kahlschlag bei der Uni

Die JUSO kritisiert den von den Regierungen beider Basel vorgestellten Leistungsauftrag 2018-2021 zur Uni Basel scharf. Die städtische Kasse muss für die verfehlte Finanzpolitik der rechtskonservativen Regierung im Kanton Basel-Landschaft in die Bresche springen. Trotzdem fehlen der Uni bis im Jahr 2021 rund 44 Millionen Franken. Dadurch wird die vielseitige Universität verstärkt in die Abhängigkeit von gesponserten Lehrstühlen gedrängt.

“Wenn der Uni massiv Gelder gekürzt werden, wird es immer attraktiver, auf von Grosskonzernen gesponserte Lehrstühle zurückzugreifen, das darf nicht passieren.” sagt Co-Präsident Nils Jocher und fügt an: “Die Uni muss unabhängig sein.”

Der JUSO stösst sauer auf, dass einmal mehr Basel-Stadt für die finanzpolitischen Verfehlungen des Landkantones gerade stehen muss. “Solange Basel-Stadt die Abbaupolitik aus dem Landkanton kompensiert, wird die Baselbieter Regierung auch in Zukunft Steuern senken für Wohlhabende und Unternehmen” meint Co-Präsidentin Ronja Jansen.

Das Baselbiet, das sich gerne als unabhängig und selbständig inszeniert, ist einmal mehr auf städtische Unterstützung angewiesen. Bei der Kulturvertragspauschale halbiert der Kanton Basel-Landschaft seinen Beitrag und beweist damit einmal mehr, dass Kultur für die Baselbieter Regierung keinen hohen Stellenwert hat.

Die JUSO Baselland fordert die Regierung des Kantons Basel-Landschaft dazu auf, von ihrer ruinösen Finanzpolitik wegzukommen, und allen Menschen im Kanton dadurch in Zukunft eine unabhängige und vielseitige Bildung zu garantieren.

Kommentare sind geschlossen.