Die Atom-Doris grüsst

Nein zu AKW

Die JUSO Baselland hat letzten Samstag mit einer Aktion auf die latente Gefahr eines Super-GAUs in der Schweiz aufmerksam gemacht. Mit der Frage “Bald Atemschutz statt freier Luft?” versuchte man die Leute auf der Strasse anzusprechen. Schnell merkte man, dass spätestens seit der Katastrophe von Fukushima auch die Schweizer Bevölkerung endlich aufgewacht ist. Der Tenor auf der Strasse war eindeutig: So kann es nicht weitergehen!

Doch die Bundesrätin Doris Leuthard, welche sich heimtückisch das UVEK geschnappt hat, verharmlost in den Medien die atomare Angst der Bevölkerung. Als Marionette der AKW Betreiber ist sie im Verdeckten weiterhin für den Bau von Atomkraftwerken, nach aussen jedoch propagiert Sie nur die „Kontrolle und Abklärung der Sicherheit der AKWs und allfällige Verbesserung davon“. Die JUSO Baselland verurteilt diese Aussage, denn es ist nur eine billige Ausrede und lenkt vom eigentlichen Problem ab! Die maroden AKWs in unserem Land sind eine Gefahr für alle!

Im Schutzanzug in Liestal

Zum Glück ist die SP ist nicht wie die anderen Wendehalsparteien (FDP, CVP und BDP) erst seit dem Unglück auf dem Kurs der erneuerbaren Energien. Mit der Cleantech Initative will die SP schon seit mehr als einem Jahr, dass der Bund erneuerbare Energien und saubere Technologien fördert und dabei über 100’000 neue Arbeitsplätze schafft. Zusätzlich fordert die Initiative, dass der Gesamtenergiebedarf in der Schweiz ab 2030 mindestens zur Hälfte aus erneuerbaren Energien gedeckt sein muss.

Und abgesehen von der Gefahr welches ein solches Kraftwerk mit sich bringt, vergisst man oft die Entsorgung des atomaren Mülls und wie das Uran unter absolut unmenschlichen Bedingungen abgebaut wird. Auch diese Probleme werden von der korrupten Atomlobby vertuscht, denn schliesslich ist Atomenergie “saubere” Energie…

Die JUSO Baselland fordert darum ganz klar: Keine neuen AKWs! Mehr erneuerbare Energien!

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