Breite Unterstützung für Spekulationsstopp­-Initiative in der Region Basel

Das regionale Komitee “Gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln” hat heute die Abstimmungskampagne gestartet. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche, Kultur und Wissenschaft stehen gemeinsam ein für das Anliegen, über welches am 28. Februar abgestimmt wird. Die Initiative bekämpft den Hunger und sorgt dafür, dass Profite einiger weniger auf Kosten der Ärmsten verboten werden.

Für die Initiative “Gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln” hat sich in der Region Basel ein breites Bündnis formiert: Über 45 Personen aus der regionalen und nationale Politik, aus kirchlichen Organisationen und aus der Wissenschaft kämpfen in Baselland und Basel­Stadt gegen den Welthunger. Für die Mitglieder des Komitees ist klar, weshalb eine Annahme der Initiative am 28. Februar absolut notwendig ist. Elisabeth Augstburger, Landrätin der EVP, stellt fest: “Was viele von uns ihren Kindern beibringen, sollte erst recht für Erwachsene gelten: Mit Essen spielt man nicht. Namentlich dann, wenn der berechtigte Verdacht besteht, dass durch Spekulation mit Nahrungsmitteln der Hungertod von anderen Menschen mitverursacht wird.“

Zahlreiche Studien legen nahe, dass die Spekulation mit Nahrungsmitteln Preisschwankungen verstärkt und damit Menschen in den Hunger treibt. Schon eine Preisveränderung von einem Prozent bei Grundnahrungsmitteln lässt die Zahl der Hungernden um 16 Millionen ansteigen. Die Initiative wird deshalb auch von prominenten Personen aus der Wissenschaft unterstützt. In der Region Basel macht sich insbesondere der Soziologieprofessor Ueli Mäder für die Initiative stark. Mäder kommentiert seine Unterstützung folgendermassen: “Die Spekulation mit Nahrungsmitteln verursacht Hunger. Das ist ein existenzielles Problem. Und damit auch eine moralische Frage. Sie ist stärker zu gewichten als eigene wirtschaftliche Vorteile.“

Mitglieder Regionalkomitee beider Basel

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