JUSO Baselland feiert Wahlerfolg

Medienmitteilung der JUSO Baselland vom 9. Februar 2015

Der gestrige Wahlsonntag war für die JUSO Baselland hinsichtlich der Landratswahlen ein Erfolg. So platzierte sich der Münchensteiner Adil Koller (21) als erster Nachrückender und wird im Laufe der Legislatur wohl nachrücken können. In den Wahlkreisen trugen die 22 Kandidierenden der JUSO stark dazu bei, dass die SP ihren Wählendenanteil halten oder ausbauen konnte. Der Gang in die Opposition kam für die SP Baselland unerwartet. Die JUSO Baselland sieht dies jedoch als Chance, um offensiver zu politisieren und eigene Anliegen pointierter zu vermarkten.

Die JUSO Baselland nimmt hier zu den Landratswahlen, Regierungsratswahlen und der Situation in der SP detailliert Stellung.

Landratswahlen:

Von den 22 JUSOs, welche für den Landrat kandidierten, platzierte sich Adil Koller (21) aus Münchenstein auf der aussichtsreichsten Position; er wird in der laufenden Legislatur wohl nachrücken können. Weiter haben sich das Co-Präsidium der JUSO Baselland mit Samira Marti (21, Wahlkreis Liestal) und Jan Kirchmayr (21, Wahlkreis Reinach) auf dem zweiten Nachrückplatz positioniert. Dem Allschwiler Neoeinwohnerrat Etienne Winter (21) reichte es ebenfalls auf diese Position. Generell hat bei den Wahlen eine erste Verjüngung der Landratsfraktion stattgefunden. Insbesondere dank dem starken Engagement der JUSO und damit der Mobilisierung von neuen, jungen Wählerinnen und Wählern konnte die SP Baselland bei den Landratswahlen ihre Sitze verteidigen. Die SP und die JUSO werden nun im Parlament pointierte Oppositionspolitik betreiben und den Rechtsblock für ihre eigene Fehler in die Verantwortung ziehen.

Regierungsratswahlen:

Der Gang in die Opposition kam für die SP Baselland unerwartet. Die neue Situation bietet jedoch die Chance, offensiver zu politisieren. Zukünftig kann die SP nicht für Fehler verantwortlich gemacht werden, die von einer bürgerlichen Regierung und einem rechten Parlament begangen werden. Die SP Baselland muss aus der Defensive in die Offensive gehen und ihre Anliegen pointierter vermarkten. Dabei wird die JUSO mithelfen. Co-Präsident Jan Kirchmayr meint: „Es wird sich zeigen, wem die SVP und FDP die Schuld für ihre miserable Regierungsarbeit geben werden; die SP kann es auf jeden Fall nicht mehr sein.“

Situation in der SP:                    

Die SP Baselland kann auf eine starke und engagierte Wählerbasis zählen. Nach dem gestrigen Resultat ist klar: Die Bürgerlichen haben mit ihrem inhaltslosen Viererticket ihr Ziel erreicht. Die SP hat während dem Wahlkampf ihre Initiative „Wohnen für alle!“ gesammelt. Mit der Einreichung in den nächsten Tagen beweist sie somit, dass sie politisch brisante Themen aufnimmt und sich für die Bevölkerung einsetzt.

In den letzten Jahren hat die JUSO auf allen Ebenen der SP Baselland Verantwortung übernommen. Insbesondere in den Ortssektionen leistet die JUSO viel Arbeit. Langfristig ist damit die Zukunft der SP BL gesichert. Im Blick auf die Gemeindewahlen 2016 wird die SP als starke, junge Kraft auftreten können. „Auch auf kantonaler Ebene ist die JUSO Baselland überzeugt, dass eine verstärkte Zusammenarbeit mit der SP und somit vermehrtem Einfluss der JUSO in der SP Parteiführung die Opposition eine grosse Chance sein kann, um offensiv als linke Alternative im Kanton zu politisieren“, meint Samira Marti, Co-Präsidentin der JUSO Baselland.

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