Krippen statt Gripen!

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Seit einigen Jahren werden wir immer wieder sogenannten Sparpaketen unterworfen. Schulklassen werden vergrössert, Brückenangebote gestrichen, Schulhäuser geschlossen, Krippenangebote fehlen, die Energiewende ist zu teuer, Buslinien im Oberbaselbiet werden gestrichen. Das Baselbiet hat im Sommer 2012 Mut gezeigt und ein Teil des Sparpakets abgelehnt. Doch nicht nur uns geht es so, denn in über 16 Kantonen wurde und wird gespart.
Dagegen wehren wir uns!
Doch was kommt jetzt: Das Parlament genehmigt 3 Milliarden für die Anschaffung von 22 Armee-Flugzeugen. Wenn man Betrieb und Unterhalt dazu zählt, verdreifacht sich dieser Betrag. Rund 9 Milliarden Franken werden in neue Kampfjets investiert, während gleichzeitig überall gekürzt und gespart wird. Da stellt sich die Frage, was unsere nationalen PolitikerInnen auf ihre Prioritätenliste setzen. Stehen da Kampfjets etwa über Bildung? Natürlich muss man zwischen kantonalen und nationalen Budgetierungen unterscheiden. Trotzdem ist es ein Statement: Einerseits sparen wir dort, wo Investitionen dringend nötig und sinnvoll sind, andererseits winken wir Kampfjets, die unglaublich teuer und höchstens ein tolles Spielzeug für einige wenige sind, ohne zu zögern durch.
9 Milliarden Franken, die der Energiewende, der Bildung, dem Gesundheitswesen, dem öffentlichen Verkehr und der familienfreundlichen Politik fehlen. Reale Bedürfnisse und Nöte werden übersehen und ignoriert und falsche Prioritäten gesetzt. Es ist an der Zeit, dass wir der Politik zeigen, dass wir mitdenken und –entscheiden. Wehren wir uns gegen die Gripen – und setzen uns ein für Krippen!
Link zum Referendum und Unterschriftenbögen: www.stop-gripen.ch

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