Ja zur Pensionskasse – Ja zur Unabhängigkeit von Lehre und Forschung!

Wie ein Bericht der Rundschau zeigt, ist auch die Universität Basel finanziell massiv abhängig von privaten Geldgebern. Grund dafür ist insbesondere die schrumpfende oder stagnierende Finanzierung der Universitäten durch die Kantone. Die JUSO Baselland setzt sich für eine unabhängige Lehre und Forschung ohne Einflussnahme der Pharma oder anderer Lobbys ein. Damit die Universität Basel nicht vor gravierende finanzielle Probleme gestellt wird, ist deshalb ein Ja zur Pensionkassengesetz-Reform absolut notwendig.

Die JUSO Baselland wehrt sich gegen den zunehmenden Einfluss privater Geldgeber auf die Bildung, insbesondere auf die Universitäten. Gemäss Rundschau ist die Universität Basel stark von dieser Tendenz betroffen. So wird beispielsweise ein Lehrstuhl vom Lobbyverband “Interpharma” finanziert. Private Finanzierung von Universitäten ermöglicht Firmen und Lobbys eine massive Beinflussung der öffentlichen Meinung. Die JUSO Baselland bekennt sich zur Unabhängigkeit von Lehre und Forschung und damit zur Finanzierung der Universität Basel durch die Kantone.

Damit die Universität langfristig vom Einfluss durch private Gelder befreit werden kann, muss die Pensionskasse auf ein gesundes Fundament gestellt werden. JUSO­-Co­-Präsident Joël Bühler setzt sich deshalb für ein Ja am 5. Juni ein:

“Der Bericht der Rundschau zeigt, wie Private ihren Einfluss auf die Universitäten ausbauen. Damit unsere Uni nicht vermehrt zu einem Sprachrohr von Grossunternehmen wird, muss der Kanton Baselland unbedingt die nötigen Mittel zur Finanzierung der Pensionskasse aufbringen. Jeden Franken, den die Kantone der Universität verweigern, muss sich diese mit Zugeständnissen an einflussreiche Unternehmen und Verbände erkaufen.”

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