Nachweihnachtlicher Einkauf

Blogeintrag auf unserer Wahlkampfwebseite von Rafael Moser vom 28.12.2014

Ich war heute im Coop. Eigentlich nichts besonderes, und doch ist mir dabei etwas deutlich aufgefallen, was mich auch zum Nachdenken angeregt hat:

Praktisch das ganze Sortiment – naja, das ist wohl etwas übertrieben, aber ein nicht unwesentlicher Teil des Sortiments – ist mit grossen „50%“- und „Aktion“-Klebern gekennzeichnet. Es gibt aktuell von Truthahn über Entrecôte und Entenfilets bis zu Fondue Chinoise sehr viele typische „Weihnachtsessen“ stark vergünstigt. Aber nicht nur bei den Nahrungsmitteln, auch bei Kleidern, Spielwaren und Deko ist Rabattschlacht angesagt.RafaelMoser 2

Das ist natürlich zuerst mal erfreulich – Weihnachtsschlemmen 2.0 ist momentan Programm. Doch was passiert mit den Dingen, die nicht verkauft werden? Ein guter Teil davon wird im Müll landen.

Denn so funktioniert unsere Konsumgesellschaft; leider nicht nur in der Weihnachtszeit: Möglichst günstig konsumieren und die Reste wegwerfen. Ganz egal – wir können ja nichts dafür.

Das mag ja stimmen – aber wir können etwas dagegen unternehmen! Wir können uns überlegen, was wir wirklich brauchen und was unnötiger Luxus ist, der unsere Erde und ihre Bevölkerung übermässig belastet – die negativen Folgen unseres masslosen Konsums spüren nämlich zuallererst die Ärmsten dieser Welt.

Im Geiste von Weihnachten und als Vorsatz fürs neue Jahr werde ich mir auf jeden Fall ein zweites und vielleicht sogar ein drittes Mal überlegen, was ich wirklich brauche.

Rafael Moser, Landratskandidat, Reigoldswil, Wahlkreis Waldenburg

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