Massenwanderung gegen Abschottung

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Am Mittwoch (22. Januar, 17:30 Uhr) wird die JUSO BL gemeinsam mit anderen Organisationen in Basel beim Bahnhof SBB eine Aktion zur Abstimmung am 9. Februar durchführen. Die JUSO BL sagt klar Nein zur fremdenfeindlichen SVP-Initiative „gegen die Masseneinwanderung“. Am Mittwoch wird deshalb aufgezeigt, welche wichtige Bedeutung MigrantInnen haben und wie vielseitig deren Beitrag zu unserer modernen Schweiz ist. Ein enorm grosser Teil der Dienstleistungsbranche wird mehrheitlich von ihnen besetzt und mit gestaltet. Ohne diese Arbeitskräfte stünden Unternehmen vieler Branchen vor grossen Problemen. Insbesondere Niedriglohnbranchen wie die Pflege, das Baugewerbe oder der Gastro-Bereich sind auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Oftmals arbeiten sie dabei in schlechten Anstellungsverhältnissen mit tiefen Löhnen und wenig arbeitsrechtlichem Schutz.

Die AktivististInnen möchten gegen die fremdenfeindliche Argumentation der SVP ein Zeichen setzen. MigrantInnen sind nicht nur anonyme Arbeitstiere, die für politische Machtspiele herum geschoben werden können, sondern bereichern mit ihrer Arbeit und ihrer Kultur unsere moderne Schweiz. Während reiche BürgerInnen und Unternehmen aus dem Ausland mit Steuergeschenken in die Schweiz gelockt werden, sollen die weniger Verdienenden zwar für unseren Wohlstand schuften, aber selber nicht vom Reichtum und der Attraktivität der Schweiz profitieren. Diese Rechnung geht nicht auf. Deshalb sagen wir am 22. Januar Nein zur fremdenfeindlichen Initiative gegen die Masseneinwanderung und Ja zu arbeitsrechtlichem Schutz und gerechten Löhnen für alle Arbeitenden in der Schweiz.

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