JUSO verurteilt Erhöhung der Studiengebühren

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Gestern wurde bekannt, dass die Baselbieter Regierung die finanzielle Hürde an der Universität Basel für Studierende erhöhen will und setzt dabei die Attraktivität der Universität Basel auf das Spiel. Die JUSO Baselland verurteilt dies und droht mit einer allfälligen Petition, falls diese Erhöhung stattfinden sollte.

Für die Mitte- und Rechtsparteien im Kanton Baselland ist die Universität seit längerer Zeit auf der Abschussliste. Bereits im Entlastungspaket wurde die Kündigung der universitären Trägerschaft mit dem Kanton Basel-Stadt in Erwägung gezogen. Nur eine Petition der Skuba, der JUSO und dem Jungen Grünen Bündnis Nordwestschweiz verhinderte die weitere Ausführung dieser Idee.

Die JUSO Baselland verurteilt die Erhöhung der Gebühren als einen ersten Schritt, um die Hürde für ein Studium an der Universität Basel weiter zu erhöhen. Bereits heute ist für ei- nen Teil der Studierenden die Selbstfinanzierung des Studiums eine grosse Herausfor- derung. Ausserdem hat der Bund einen Pakt ratifiziert, er die allmähliche Senkung der Studiengebühren vorsieht (Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte).

Auch für ausländische Studierende ist eine Erhöhung der Studiengebühren eine zusätzli- che Belastung. So ist bereits heute schon heute für deutsche Studierende ein Studium in der Schweiz sehr teuer, da die Lebenserhaltungskosten in Deutschland wesentlich tiefer sind. Für neue Studierende wird die höhere Gebühr ebenfalls abschreckend wirken. Wenn Basel im universitären Bereich national wie international weiter konkurrenzfähig bleiben will, muss die Politik der Universitäten möglichst attraktiv bleiben.

Falls die Erhöhung im Landrat durchkommt, wird die JUSO Baselland zusammen mit an- deren Studierendenvertretungen und Jungparteien Massnahmen ergreifen, um dieser Erhöhung Einhalt zu gebieten.

Die JUSO Baselland will eine qualitativ gute Universität, die nicht die reichen, sondern die intelligenten Studierenden fördern kann. Alle sollen in der Schweiz einen unbeschwerten Zugang zu einer universitären Bildung haben.

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